Eurolite: Spark Master: Difference between revisions
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|Beschreibung = Der '''Spark Master''' ist ein Effektgerät, welches das zugehörige Granulat (Titanlegierung) erhitzt und dann über den Luftstoß eines Lüfters als Funken ausstößt (Kaltfunkenfontäne). Da es sich dabei nicht um Pyrotechnik handelt, ist keine entsprechende Genehmigung nötig. | |||
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|Begründung = Das Gerät ist nicht komplex, es besteht hauptsächlich aus mechanischen Bauteilen. Es empfiehlt sich, feuchte Tücher für die Reinigung bereit zu halten. | |Begründung = Das Gerät ist nicht komplex, es besteht hauptsächlich aus mechanischen Bauteilen. Es empfiehlt sich, feuchte Tücher für die Reinigung bereit zu halten. | ||
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Das kleinere Zahnrad muss zuerst entfernt werden, da der Riemen sich sonst nur mit roher Gewalt entfernen lässt. Dazu werden zwei Madenschrauben gelöst, dann kann das Zahnrad von der Metallstange geschoben werden. Dafür kann zum Beispiel ein gewinkelter Inbusschlüssel von geeigneter Größe als Hebel verwendet werden (siehe Bild). Auf diese Art ist es auch etwas einfacher, den Riemen wieder zu installieren (im Vergleich zu: erst die Zahnräder montieren und erst danach den Riemen aufspannen). Die Welle hat eine abgeflachte Seite, auf welche mindestens eine der zwei Madenschrauben senkrecht aufdrücken sollte, um einen festen Sitz zu ermöglichen. | |||
== Heizelement == | |||
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Das Heizelement ist direkt um das Rohr gewickelt, in welches die Schneckenwelle verläuft. Es ist mit einem weißen Material in silberner Hülle isoliert. | |||
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Als erstes müssen die vier Schrauben entfernt werden, dann kann der Schornstein herausgenommen werden. Die Isolierung des Heizelements lässt sich einfach abziehen. Achtung: Das weiße Isolationsmaterial ist sehr brüchig und sollte wenn möglich in der silbernen Hülle verbleiben. | |||
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Das große Zahnrad des Antriebs wird ebenfalls mit zwei Madenschrauben an Ort und Stelle gehalten. Es muss abgenommen werden, um an die vier Schrauben zu gelangen, die das Heizelement am Gehäuse befestigen. | |||
Revision as of 18:19, 11 January 2026
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| Hersteller | Eurolite |
| Modellname | Spark Master |
| Kategorie | FX |
Beschreibung
Der Spark Master ist ein Effektgerät, welches das zugehörige Granulat (Titanlegierung) erhitzt und dann über den Luftstoß eines Lüfters als Funken ausstößt (Kaltfunkenfontäne). Da es sich dabei nicht um Pyrotechnik handelt, ist keine entsprechende Genehmigung nötig.
Übersicht:
Schwierigkeit: 1/5
Das Gerät ist nicht komplex, es besteht hauptsächlich aus mechanischen Bauteilen. Es empfiehlt sich, feuchte Tücher für die Reinigung bereit zu halten.
Für eine größerer Ansicht bitte auf die Bilder klicken!
Benötigtes Werkzeug:
- Inbus
- Phillips PH1
Gehäuse öffnen
| 🚨Achtung: | Bitte das Gerät vor Beginn der Reparatur abkühlen lassen! |
Zunächst sollte der Kunststoffdeckel der Einfüllöffnung entfernt werden. Die Metallabdeckung wird von acht PH1 Schrauben gehalten, zusätzlich gibt es zwei Schrauben neben der Einfüllöffnung.
Der Schutzleiterkontakt kann einfach abgesteckt werden. Nicht vergessen ihn wieder anzustecken! Das weiße Keramikteil am Ausstoßrohr / Schornstein liegt nur oben drauf und kann abgenommen werden.
Dasselbe gilt für die kleine seitliche Abdeckung mit Griff, diese ist mit vier PH1 Schrauben befestigt und hat ebenfalls ein Steckkontakt für den Schutzleiter.
Die große Eckenabdeckung mit dem angeschraubten Lüfter kann mit sechs PH1 Schrauben abgenommen werden. Wenn auf der Arbeitsfläche genug Platz vorhanden ist, kann die Abdeckung einfach abgelegt werden, ohne den Lüfter abzuschrauben oder von der Platine abzustecken. Falls dieser Platz nicht vorhanden ist, sollte der Lüfter mit den vier Schrauben demontiert werden - auch, um zu verhindern, dass das Kabel beschädigt wird.
Antrieb
Der Weg des Granulats durch das Gerät sieht wie folgt aus: Das Granulat wird in den Trichter (schwarz) eingefüllt, von wo aus eine Schneckenwelle das Granulat in den zweiten, kleineren Trichter (silber) transportiert. Dieser Trichter hat ein Netz als Deckel, welches abeschraubt werden kann (um Verschmutzungen zu entfernen). Eine zweite Schneckenwelle, angetrieben durch ein Riemengetriebe mit starker Übersetzung, befördert das Granulat dann durch das Heizelement und in das Auslassrohr. Unter diesem Rohr sitzt ein großer Radiallüfter, welcher die Funken nach oben bläst. Auf dem Auslassrohr sitzt ein großes Keramiteil, vermutlich um den Schornstein von der Oberseite des Gerätes thermisch zu isolieren.
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Das kleinere Zahnrad muss zuerst entfernt werden, da der Riemen sich sonst nur mit roher Gewalt entfernen lässt. Dazu werden zwei Madenschrauben gelöst, dann kann das Zahnrad von der Metallstange geschoben werden. Dafür kann zum Beispiel ein gewinkelter Inbusschlüssel von geeigneter Größe als Hebel verwendet werden (siehe Bild). Auf diese Art ist es auch etwas einfacher, den Riemen wieder zu installieren (im Vergleich zu: erst die Zahnräder montieren und erst danach den Riemen aufspannen). Die Welle hat eine abgeflachte Seite, auf welche mindestens eine der zwei Madenschrauben senkrecht aufdrücken sollte, um einen festen Sitz zu ermöglichen.
Heizelement
Das Heizelement ist direkt um das Rohr gewickelt, in welches die Schneckenwelle verläuft. Es ist mit einem weißen Material in silberner Hülle isoliert.
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Als erstes müssen die vier Schrauben entfernt werden, dann kann der Schornstein herausgenommen werden. Die Isolierung des Heizelements lässt sich einfach abziehen. Achtung: Das weiße Isolationsmaterial ist sehr brüchig und sollte wenn möglich in der silbernen Hülle verbleiben.
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Das große Zahnrad des Antriebs wird ebenfalls mit zwei Madenschrauben an Ort und Stelle gehalten. Es muss abgenommen werden, um an die vier Schrauben zu gelangen, die das Heizelement am Gehäuse befestigen.